Aufruf zur zweiten Halbzeit

kulturgutEssen sucht weiter engagierte Unterstützer

Etwa zwei Drittel der benötigten Unterschriften sind gesammelt. Dennoch liegt weiter viel Arbeit vor der Initiative. Da vom Wahlamt immer auch Unterschriften aussortiert werden, ist außerdem ein Polster an zusätzlichen Unterschriften notwendig. Die Bürgerinitiative kulturgutEssen ruft deshalb nochmals dazu auf, das Bürgerbegehren gegen Kürzungen bei kulturellen Bildungseinrichtungen zu unterstützen.

„Wir sind davon überzeugt, dass wir mit unserem Einsatz und Ehrgeiz der richtigen Sache dienen.“ so Vertretungsberechtigter Achim Schräder. „Die veränderten Listen haben zum Teil für Verwirrung gesorgt. Darum möchten wir alle Bürger daran erinnern, dass das Begehren noch bis zum 25. April läuft.“ erklärt Vertretungsberechtigte Anabel Jujol.

Die Initiative freut sich auch besonders über die Unterstützung vieler freier Kulturträger und zitiert aus einer Stellungnahme des Kulturzentrums Grend e.V.: „Das GREND unterstützt das Bürgerbegehren ‚Kulturgut’ in dem Bewusstsein, dass die seit Jahren und aktuell stattfindenden Kürzungen in der kommunalen Breitenkultur kontraproduktiv sind und dem Bildungs- und Kulturstandort Essen ernsthaft schaden.“

Durch den Fehler der Stadtverwaltung lag eine falsche Berechnung der Kosten vor, die durch die Weiterführung der Angebote bei den betroffenen Kultureinrichtungen entstehen. Initiatoren von Bürgerbegehren sind verpflichtet, diese Kosten aufzuführen.
Nach der neuen Berechnung der Stadtverwaltung sind es nicht mehr 2,2 Millionen, sondern nur knapp eine Million Euro, die die Stadt weiter jährlich investieren muss, wenn die Kürzungen nicht durchgeführt werden. Mit der Abgabe einer neuen Kostenschätzung durch die Stadt hat sich auch der Abgabetermin verschoben. Die Unterschriften müssen erst am 25. April 2013 eingereicht werden.

Nach aktuellen Schätzungen hat die Bürgerinitiative fast 10.000 Unterschriften zusammen. Die drei Vertretungsberechtigen erklären übereinstimmend: „Wir werden weiter Unterschriften sammeln, um die uns gesetzte Hürde von 14.400 Unterschriften bis zum 25. April mit Leichtigkeit zu überspringen. Der Zuspruch der Essener Bürger bei unseren Aktionen, zuletzt in der Kulturlinie 107 und bei der langen Nacht der Bibliotheken, macht uns da ganz optimistisch.“

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